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Habichtskauz
Jens Freitag, 4.0,

Habichtskauz

Strix uralensis

Das Wichtigste auf einen Blick

Vogel extrem selten
  • Habichtskauz wird auch Uralkauz genannt
  • Er ist ein kontrastreich gefärbter Kauz mit großem, rundem Kopf und einem markantem Gesichtsschleier
  • Seine Augen sind rötlich bis dunkelbraun, klein und leicht längs oval
  • Die Grundfarben des Rückengefieders sind weißlich, gelblich, rostbraun und deutlich mit bräunlichen bis schwarzbraunen länglichen Strichen versehen, manchmal auch mit Flecken
  • Graubraun erscheinen die Oberschwanzdecken, weißlich marmoriert oder hell quer gebändert
  • Die Grundfarbe des Bauchgefieders ist heller als der Rücken und deutlich mit Querbändern versehen
  • Gelber Schnabel und die Beine und die Zehen sind buschig befiedert mit gelblichen Krallen
  • Er ist ein Waldbewohner von borealen Wäldern mit Altholzbestand
  • Der Habichtskauz lebt im Nadel-, Laub- oder Mischwald mit freien Flächen für das Jagen
  • Auch die Nähe von Seen, Teichen oder Flüssen bevorzugt er
  • Er ist ein Ansitz- als auch ein Suchflugjäger
  • Sie ernähren sich von Fröschen, Mäusen und Insekten, aber auch Vögel, Eulen oder Hasen werden erbeutet
  • Habichtskäuze sind dämmerungs- und nachtaktive Vögel
  • Die Hauptbalz beginnt im Januar
  • Ihre Nester bauen sie in alten, hohlen Bäumen, auch alte Greifvogel- oder Schwarzstorchhorste werden genommen
  • Er benötigt kein Nistmaterial und es werden 3 bis 4 weiße, rundovale Eier gelegt
  • Das Weibchen brütet und nach 28 Tagen schlüpft das erste Küken
  • Auf Futtersuche für Küken und Weibchen geht das Männchen
  • Das Weibchen hudert die kleinen Jungvögel und zerkleinert die Beute
  • Nach 5 Wochen springen die kleinen Habichtskäuze aus dem Nest
  • Die Ästlinge werden ca. 60 Tage von beiden Eltern versorgt
  • Mit 90 Tagen können sie gut fliegen und entfernen sich dann vom Brutrevier
Allgemein
Familie: Eigentliche Eulen
Bestandssituation (Rote Liste): extrem selten
Gefährdung (Rote Liste): extrem selten

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