Er ist ein kontrastreich gefärbter Kauz mit großem, rundem Kopf und einem markantem Gesichtsschleier
Seine Augen sind rötlich bis dunkelbraun, klein und leicht längs oval
Die Grundfarben des Rückengefieders sind weißlich, gelblich, rostbraun und deutlich mit bräunlichen bis schwarzbraunen länglichen Strichen versehen, manchmal auch mit Flecken
Graubraun erscheinen die Oberschwanzdecken, weißlich marmoriert oder hell quer gebändert
Die Grundfarbe des Bauchgefieders ist heller als der Rücken und deutlich mit Querbändern versehen
Gelber Schnabel und die Beine und die Zehen sind buschig befiedert mit gelblichen Krallen
Er ist ein Waldbewohner von borealen Wäldern mit Altholzbestand
Der Habichtskauz lebt im Nadel-, Laub- oder Mischwald mit freien Flächen für das Jagen
Auch die Nähe von Seen, Teichen oder Flüssen bevorzugt er
Er ist ein Ansitz- als auch ein Suchflugjäger
Sie ernähren sich von Fröschen, Mäusen und Insekten, aber auch Vögel, Eulen oder Hasen werden erbeutet
Habichtskäuze sind dämmerungs- und nachtaktive Vögel
Die Hauptbalz beginnt im Januar
Ihre Nester bauen sie in alten, hohlen Bäumen, auch alte Greifvogel- oder Schwarzstorchhorste werden genommen
Er benötigt kein Nistmaterial und es werden 3 bis 4 weiße, rundovale Eier gelegt
Das Weibchen brütet und nach 28 Tagen schlüpft das erste Küken
Auf Futtersuche für Küken und Weibchen geht das Männchen
Das Weibchen hudert die kleinen Jungvögel und zerkleinert die Beute
Nach 5 Wochen springen die kleinen Habichtskäuze aus dem Nest
Die Ästlinge werden ca. 60 Tage von beiden Eltern versorgt
Mit 90 Tagen können sie gut fliegen und entfernen sich dann vom Brutrevier