Es ist die kleinste Schwalbenart in Europa und hat eine Körperlänge von 12 bis 13 cm
Ihr Schwanz ist nur leicht gegabelt und sie besitzt einen langen, flachen Schnabel
Die Zehen sind zierlich gebaut
Ihr Gefieder zeigt sich oberseits erdbraun und unterseits ist es weiß mit graubraunem Brustband
Sie sind Bewohner der lehmigen oder festsandigen Steilufer zur Brutzeit
An Küsten, Flussufern, auch in Lehm- und Kiesgruben sind ihre Brutstätten
Die Klippen von Rügen, Usedom und Sylt werden gern für den Nachwuchs genutzt
Sie trinken und baden im Flug
Im Flug fangen sie kurz über der Wasseroberfläche nach Insekten, aber auch über Wiesen, Feldern und in Gewässernähe
Uferschwalben sind Koloniebrüter
Mit dem Schnabel und den Krallen graben sie ihre Brutröhre in die steilen Wände
Die Höhlen werden mit Federn und Halmen ausgepolstert
Sie brüten ein- bis zweimal pro Jahr
Das Weibchen legt fünf bis sechs Eier und beide Eltern bebrüten sie 14 bis 16 Tage
Sie werden von beiden Elternteilen gefüttert
Nach 18 bis 23 Tagen verlassen die Jungvögel die Bruthöhle
In großen Schlafgesellschaften verbringen die Jungvögel, bevorzugt im Schilf oder Weidendickicht, nach dem Verlassen der Altvögel ihren weiteren Lebensabschnitt