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Uferschwalbe

Uferschwalbe

Riparia riparia

Das Wichtigste auf einen Blick

Vogel Vorwarnliste
  • Die Uferschwalbe wird auch Rheinschwalbe genannt
  • Es ist die kleinste Schwalbenart in Europa und hat eine Körperlänge von 12 bis 13 cm
  • Ihr Schwanz ist nur leicht gegabelt und sie besitzt einen langen, flachen Schnabel
  • Die Zehen sind zierlich gebaut
  • Ihr Gefieder zeigt sich oberseits erdbraun und unterseits ist es weiß mit graubraunem Brustband
  • Sie sind Bewohner der lehmigen oder festsandigen Steilufer zur Brutzeit
  • An Küsten, Flussufern, auch in Lehm- und Kiesgruben sind ihre Brutstätten
  • Die Klippen von Rügen, Usedom und Sylt werden gern für den Nachwuchs genutzt
  • Sie trinken und baden im Flug
  • Im Flug fangen sie kurz über der Wasseroberfläche nach Insekten, aber auch über Wiesen, Feldern und in Gewässernähe
  • Uferschwalben sind Koloniebrüter
  • Mit dem Schnabel und den Krallen graben sie ihre Brutröhre in die steilen Wände
  • Die Höhlen werden mit Federn und Halmen ausgepolstert
  • Sie brüten ein- bis zweimal pro Jahr
  • Das Weibchen legt fünf bis sechs Eier und beide Eltern bebrüten sie 14 bis 16 Tage
  • Sie werden von beiden Elternteilen gefüttert
  • Nach 18 bis 23 Tagen verlassen die Jungvögel die Bruthöhle
  • In großen Schlafgesellschaften verbringen die Jungvögel, bevorzugt im Schilf oder Weidendickicht, nach dem Verlassen der Altvögel ihren weiteren Lebensabschnitt
  • Sie überwintern in Afrika, nördlich des Äquators
Allgemein
Familie: Schwalben
Bestandssituation (Rote Liste): häufig
Gefährdung (Rote Liste): Vorwarnliste

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