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Löffler

Platalea leucorodia

Das Wichtigste auf einen Blick

Vogel extrem selten
  • Löffler zeigen sich mit einem markanten löffelförmigen Schnabel
  • Er hat ein weißes Gefieder mit einer leichten gelblichen Tönung
  • Der Kopf ist orange-bräunlich gefärbt
  • Am Hinterkopf besitzt er einen Schopf aus langen Federn
  • Bei Gefahr und Erregung kann er ihn zu einem breiten Fächer ausbreiten
  • Die Körperlänge beträgt 80 bis 93 cm
  • Er hat eine Flügelspannweite von 120 bis 135 cm
  • Die Beine sind schwarz, ebenso der Schnabel bei den Alttieren
  • Am Schnabel hat er vorn eine gelbe Spitze
  • Löffler sind Zugvögel und überwintern vom Mittelmeerraum bis zur Sahelzone sowie Sudan und Äthiopien
  • In anderen Gebieten können wir ihn von Februar bis Oktober beobachten
  • Er lebt in Sümpfen und Verlandungszonen mit Schilf bewachsener Vegetation
  • Sie suchen ihre Nahrung im flachen Wasser
  • Außerhalb der Brutzeit sieht man den Löffler auch an Meeresküsten oder Dünen sowie Salzwiesen
  • Ihre Nahrung sind Fische, Frösche, Muscheln, Schnecken, kleine Krebstiere, Eier, Küken, die er durch durch das Pendeln mit dem Kopf aus dem Wasser filtert
  • Er brütet in Gruppen, manchmal auch in Großmöwenkolonien
  • Brutgebiete sind Sümpfe und Auen, in Afrika brütet er auch auf kahlen Inseln
  • Zwischen Schilf baut er sein Nest, manchmal auch auf Bäumen und Felsenklippen
  • Es ist ein thronartiges Nest durch ständiges Aufstocken und es kann Höhen von 50 cm erreichen
  • 3 bis 5 Eier legt das Weibchen und bebrütet sie 21 bis 25 Tage lang
  • Die Jungvögel werden nach 45 bis 50 Tagen flügge
  • Feinde des Löfflers sind Rotfuchs und Hermelin
Allgemein
Familie: Ibisse und Löffler
Bestandssituation (Rote Liste): extrem selten
Gefährdung (Rote Liste): extrem selten

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