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Rotmilan
Isiwal, 4.0,

Rotmilan

Milvus milvus

Das Wichtigste auf einen Blick

Vogel Vorwarnliste
  • Den Rotmilan erkennt man gut an seinen tief gegabelten Schwanz und die Färbung seines Gefieder ist rostrot
  • Er trägt an der Unterseite seiner Flügel weiße Flügelfelder vor den tief gefingerten, schwarzen Handschwingen
  • Rotmilane sind Teilzieher und die meisten Vögel Mitteleuropas verlassen im Herbst ihre Brutgebiete und ziehen nach Südwesten ab
  • Wenige ziehen weiter bis in die Sahelgebiete Afrikas
  • Seine Lebensräume sind offene Landschaften mit kleinen und größeren Gehölzen
  • Zum Jagen braucht er offenes Kulturland, Grasland, Viehweiden und auch Feuchtgebiete
  • Ihre Nahrung besteht zum größten Teil aus Kleinsäuger, Wirbellosen, Amphibien, kleinen Vögeln und auch Aas
  • Er ist ein Suchflugjäger großer, offener Gebiete und erbeutet im niedrigen, Gleit- und Segelflug seine Nahrung
  • In dem ersten Jahr werden Rotmilane fortpflanzungsfähig
  • Nach der Ankunft im Brutrevier wird der Horst gebaut oder der alte Horst ausgebessert
  • Hauptsächlich in den Kronen von Eichen, Buchen oder Kiefern errichtet er in Mitteleuropa sein Nest
  • Der Horst besteht aus Ästen, Zweigen und die Auspolstern erfolgt mit Moosen, Gräsern und Haaren
  • Sie legen 2 bis 4 schmutzig weiße Eier Ende März bis April
  • Das Weibchen brütet 32 bis 33 Tage und die geschlüpften Jungvögel haben deutliche Entwicklungsunterschiede
  • In der erste Zeit hudert ausschließlich das Weibchen die Nestlinge
  • Die Nahrung schafft das Männchen heran, das Weibchen zerkleinert und füttert die Jungen
  • 48 bis 54 Tage dauert die Nestlingszeit und ist von der Witterung und dem Nahrungsangebot abhängig, bevor die Jungvögel nach und nach das Brutgebiet verlassen
Allgemein
Familie: Habichtartige
Bestandssituation (Rote Liste): mäßig häufig
Gefährdung (Rote Liste): Vorwarnliste

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