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Schwarzmilan
Tim Sträter, CC BY 2.0,

Schwarzmilan

Milvus migrans

Das Wichtigste auf einen Blick

Vogel ungefährdet
  • Der Schwarzmilan wird auch der Schwarze Milan genannt
  • Er ist ein wenig kontrastreicher, dunkelbrauner Greifvogel
  • Seine Körperlänge variiert zwischen 46 bis 66 cm und die Flügelspannweite zwischen 120 und 153 cm
  • Am Kopf-, Kehl- und Nackenpartien zeigt sich das Gefieder heller und auch die Oberflügel haben ein helles Band, welches sich deutlich von der übrigen Gefiederzeichnung absetzt
  • An dem Kopf ist eine Strichelung zu erkennen und am Hals und im oberen Brustbereich ist sie noch stärker
  • Brust und Bauchgefieder ist häufig auch rostbraun gefärbt
  • Die Steuerfedern sind oberseits graubraun und unterseits bräunlich bis ocker
  • Einen guten Kontrast bilden die fast schwarzen Arm- und Handschwingen zu dem bräunlichen Gefieder
  • Bei den ausgefärbten Vögeln sind die Beine gelb, die Krallen schwarz
  • Der Oberschnabel ist schwarz, der Unterschnabel gelblich
  • Wachshaut ist deutlich gelb gefärbt und nach sieben Jahren wechselt die Irisfarbe von Braun in Gelb
  • Seine Lebensräume sind in der Nähe von Wasser, in bewachsenen Seeuferabschnitten, von Aulandschaften oder auch von Baumreihen entlang langsam fließender Flüsse
  • Er kann aber auch trockenen Gebiete besiedeln, wo ein ausreichendes Futterangebot vorhanden ist
  • Seine Beute sind lebende und tote Fische wie die Plötze und die Brachse, aber auch Vögel, Säugetiere, wie Hasen, Ratten, Mäuse und Kaninchen
  • In den Trockengebieten fängt er Vögel, Reptilien, Amphibien, Krähen, Springmäuse, Großinsekten, Regenwürmer und Schnecken
  • Die Beute von anderen Tieren versuchen sie geschickt abzujagen, zum Beispiel von Möwen und Bussarde
  • Sie jagen kurz nach Sonnenaufgang
  • Ab dem vierten Jahr sind sie geschlechtsreif
  • Die Männchen bauen intensiver den Horst als die Weibchen aus Ästen, Zweigen, Gräser, Moose, Laub oder Tierhaaren
  • Sie benutzen auch ihren alten Horst und bessern ihn aus
  • Der Bau befindet sich meist im Kronenbereich in einer starken Astgabelung
  • Ab April legt das Weibchen zwei bis drei, weiß-grünliche, gefleckte Eier
  • Nach einer Brutdauer von 32 Tagen schlüpfen die Jungen und haben starke Entwicklungsunterschiede
  • Das Männchen schafft die Beute herbei, das Weibchen zerteilt sie und verfüttert sie an die Jungen
  • Mit 32 Tagen werden erste Flugversuche gestartet und bis zum Ausfliegen können 50 Tage vergehen
  • Im Alter von 80 bis 90 Tagen sind sie selbständig und haben nach ca. 6 Wochen nach dem Ausfliegen das Jagen erlernt
  • Dann verlassen sie nach und nach das Revier der Eltern
Allgemein
Familie: Habichtartige
Bestandssituation (Rote Liste): selten
Gefährdung (Rote Liste): ungefährdet

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