Der Feldmaikäfer fliegt auf offene Flächen ohne Baumbestand, kann aber auch an Waldrändern vorkommen
Er hat eine Körperlänge von 20 bis 30 mm
Seine Flügeldecken sind schokoladenbraun gefärbt und längsfurchig
Der Kopf und das Bruststück zeigen sich schwarz
Am Hinterteil hat er Flanken mit weißen Dreiecksmarken
Die Fühler besitzen eine fächerförmige Fühlerkeule
Beim Männchen bestehen diese Fächer aus sieben Lamellen, beim Weibchen sind es nur sechs
Die Larven kommen auch auf Wiesen, in Gärten und anderem Kulturland vor
Im Frühling nach der Paarung beginnt die Eiablage im sandigen Boden in einer Tiefe von 15 bis 25 cm
Die weißlichen Eier werden in Gelegen von etwa 24 Stück abgelegt
Nach 4 bis 6 Wochen schlüpfen die Larven, leben in der Erde und werden Engerlinge genannt
Ihre Nahrung sind Wurzeln von verschiedenen Pflanzen, aber auch von Gräsern, krautigen Pflanzen und Holzgewächsen
Sie fressen an bestimmten Wurzeln zum Beispiel bevorzugt an Löwenzahn, aber auch Ampfer, Schafgarbe, ebenso Wiesenschwingel, Lolch
Während des Winters gehen die Larven in tiefere Schichten des Bodens
Er hat drei Larvenstadien und im letzen Stadium frisst er am meisten
Nach zweimaliger Überwinterung verpuppen sich die walzenförmigen, gedrungenen, cremefarbenen Larven mit brauner Kopfkapsel in einer Puppenkammer im Boden
Im Herbst schlüpfen dann die fertigen Käfer und verbleiben noch bis zum Mai in der Puppenwiege
Der voll entwickelte Käfer lebt 4 bis 6 Wochen und die meisten Käfer sterben bei der Paarung oder bei der Eiablage
Ein Drittel der Weibchen überleben und legen ein zweites Mal Eier
Nach dem Schlüpfen fliegen die erwachsenen Käfer in der Abenddämmerung und suchen nach Nahrung
Sie ernähren sich von den Laubblättern von Bäumen, bevorzugt Eichen und Buchen, manchmal auch von Obstbäumen und dort findet dann auch die Paarung statt
Danach fliegen die Weibchen zur Eiablage zurück ins offene Feld
Die Käfer und Larven sind Nahrungsquelle bei zahlreichen Vogelarten