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Feldmaikäfer

Feldmaikäfer

Melolontha melolontha

Das Wichtigste auf einen Blick

Käfer ungefährdet
  • Der Feldmaikäfer fliegt auf offene Flächen ohne Baumbestand, kann aber auch an Waldrändern vorkommen
  • Er hat eine Körperlänge von 20 bis 30 mm
  • Seine Flügeldecken sind schokoladenbraun gefärbt und längsfurchig
  • Der Kopf und das Bruststück zeigen sich schwarz
  • Am Hinterteil hat er Flanken mit weißen Dreiecksmarken
  • Die Fühler besitzen eine fächerförmige Fühlerkeule
  • Beim Männchen bestehen diese Fächer aus sieben Lamellen, beim Weibchen sind es nur sechs
  • Die Larven kommen auch auf Wiesen, in Gärten und anderem Kulturland vor
  • Im Frühling nach der Paarung beginnt die Eiablage im sandigen Boden in einer Tiefe von 15 bis 25 cm
  • Die weißlichen Eier werden in Gelegen von etwa 24 Stück abgelegt
  • Nach 4 bis 6 Wochen schlüpfen die Larven, leben in der Erde und werden Engerlinge genannt
  • Ihre Nahrung sind Wurzeln von verschiedenen Pflanzen, aber auch von Gräsern, krautigen Pflanzen und Holzgewächsen
  • Sie fressen an bestimmten Wurzeln zum Beispiel bevorzugt an Löwenzahn, aber auch Ampfer, Schafgarbe, ebenso Wiesenschwingel, Lolch
  • Während des Winters gehen die Larven in tiefere Schichten des Bodens
  • Er hat drei Larvenstadien und im letzen Stadium frisst er am meisten
  • Nach zweimaliger Überwinterung verpuppen sich die walzenförmigen, gedrungenen, cremefarbenen Larven mit brauner Kopfkapsel in einer Puppenkammer im Boden
  • Im Herbst schlüpfen dann die fertigen Käfer und verbleiben noch bis zum Mai in der Puppenwiege
  • Der voll entwickelte Käfer lebt 4 bis 6 Wochen und die meisten Käfer sterben bei der Paarung oder bei der Eiablage
  • Ein Drittel der Weibchen überleben und legen ein zweites Mal Eier
  • Nach dem Schlüpfen fliegen die erwachsenen Käfer in der Abenddämmerung und suchen nach Nahrung
  • Sie ernähren sich von den Laubblättern von Bäumen, bevorzugt Eichen und Buchen, manchmal auch von Obstbäumen und dort findet dann auch die Paarung statt
  • Danach fliegen die Weibchen zur Eiablage zurück ins offene Feld
  • Die Käfer und Larven sind Nahrungsquelle bei zahlreichen Vogelarten
Allgemein
Familie: Blatthornkäfer
Bestandssituation (Rote Liste): häufig
Gefährdung (Rote Liste): ungefährdet
Käfer
Größe: 20-30 mm

Fotos

AfroBrazilian, 4.0,
AfroBrazilian, 4.0,

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