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Mehlschwalbe
Andreas Trepte, 2.5,

Mehlschwalbe

Delichon urbicum

Das Wichtigste auf einen Blick

Vogel gefährdet
  • Die Mehlschwalbe erkennt man an ihrem flatternden Flug mit Gleitphasen
  • Auch ihr weißes Bürzel ist ein Erkennungsmerkmal
  • Sie hat eine Körperlänge von etwa 13 cm und ist kleiner, auch schlanker als ein Sperling
  • Kopf, der Rücken und die Flügel, sowie der Schwanz sind blauschwarz
  • Die Füße und Beine sind weiß befiedert
  • Braune Augen und der Schnabel ist kurz, schwarz
  • Es gibt aber auch Weißlinge mit weißem Gefieder oder die weißen Partien sind deutlich ausgedehnter als bei normal gefärbten Mehlschwalben
  • Sie sind Zugvögel und leben in Gebirge in Tibet, aber auch in Dörfern, in Kleinstädten
  • Die Mehlschwalbe brauchen freie Flächen mit niedriger Vegetation, die Nähe größerer Gewässer, um Nistmaterial zu finden
  • Überwinterung findet südlich der Sahara statt und dort nutzt sie auch offene Landschaften
  • Ihre Nahrung sind Insekten, die sie im Flug fangen, auch Blattläuse, Mücken, Fliegen und Wasserinsekten können es sein
  • Sie sind Koloniebrüter und die Nester werden dicht an dicht gebaut
  • Geeigneter Orte sind Felsenvorsprünge, Dachtraufen, Dachränder oder auch Toreinfahrten
  • Beide Elternteile bauen das geschlossene, halbkugelige Nest aus feuchten Lehm- oder Erdklümpchen mit nach oben zeigender Öffnung
  • Ausgepolstert wird das Nest mit Federn, Halmen oder anderen weichen Materialien
  • Die Bauzeit kann bis zu 10 bis 14 Tage dauern
  • Die Mehlschwalbe legt drei bis fünf, weiße Eier und beide brüten
  • Nach 14 bis 16 Tagen schlüpfen die kleinen Vögel und werden bis zu einer Woche gefüttert
  • Es folgt noch eine zweite Brut allerdings fällt das Gelege kleiner aus
Allgemein
Familie: Schwalben
Bestandssituation (Rote Liste): häufig
Gefährdung (Rote Liste): gefährdet

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