Kornweihe ist ein immer seltener zu sehender Brutvogel in Norddeutschland geworden, aufgrund nicht genügend vorhandener Lebensräume
Der schlanke Greifvogel hat eine Körperlänge von 43 bis 52 cm und die Flügelspannweite beträgt 97 bis 118 cm
Bei den Männchen zeigen sich Kopf, Hals, Oberseite des Rumpfes, die Oberflügeldecken, die Oberseite der Armschwingen und der inneren Handschwingen einfarbig blau-grau, außer das weiße Bürzel
Die Unterseite ist weiß, außer die dunkelgraue Endbinde der Arm- und der inneren Handschwingen
Blaugrau ist der Hals und von der weißen Unterseite scharf abgesetzt
Das Weibchen ist auf dem Oberkopf, Hinterhals, Rücken und Oberflügeldecken mittelbraun
Bürzel zeigt sich weiß und die Steuerfedern sind auf hellbraunem Grund schwarz gebändert mit breiter schwarzer Endbinde
Unterseits ist das Gefieder heller, die Grundfarbe von dem Hals, Rumpf und Unterflügeldecken ist gelb-weißlich und kräftig braun gestrichelt
Die Kornweihe lebt in offenen, feuchten bis trockenen Gebieten, wie die offene Taiga, Moore, Heiden und Steppen
Sie brüten in nassen Dünentälern mit vereinzelten Röhrichten, Kriech-Weiden und locker bewachsenen Birkenbeständen
Ihre Nahrung sind Säugetiere vor allem Mäuse, kleine Hasen, Kaninchen und auch Vögel
Sie bauen auf trockenem oder auch auf nassem Boden ihr Nest aus Zweigen, Schilf, Gras und Heidekraut
Mitte April bis Anfang Juni werden 4 bis 6, weiße Eier gelegt
Das Weibchen brütet, beschützt und füttert die Nestlinge und das Männchen versorgt alle mit Nahrung
Selbständig fressen können die Nestlinge nach 20 Tagen und werden teils noch vom Weibchen im Alter von 28. Tagen gefüttert
Die Eltern betreuen ihre Jungvögel noch zwei bis drei Wochen lang