Zum Tierprofil:

https://www.naturadb.de/tiere/charadrius-hiaticula/

Sandregenpfeifer
Andreas Trepte, 2.5,

Sandregenpfeifer

Charadrius hiaticula

Das Wichtigste auf einen Blick

Vogel vom Aussterben bedroht
  • Der Sandregenpfeifer brütet in Mitteleuropa im Küstengebiet der Nord- und Ostsee
  • Er ähnelt vom Aussehen her sehr dem Flussregenpfeifer
  • Seine Körperlänge beträgt 18 bis 20 cm und die Flügelspannweite ist 40 bis 55 cm
  • Er hat einen graubraunen Rücken und seine Unterseite ist weiß
  • An der Spitze zeigt sich der Schnabel dunkel und hinten ist er gelblich gefärbt
  • Die Augen sind schwarz und der vordere Teil des Kopfes ist schwarz-weiß
  • Am Hals trägt er eine breites schwarzes Halsband
  • Im Flug kann man deutlich eine weiße Flügelbinde erkennen
  • Das Weibchen hat am Kopf und an der Brust mehr bräunliche Färbungen, ansonsten sind Männchen und Weibchen ähnlich gefärbt
  • Er lebt an flachen Küsten mit geringer Vegetation und überwintern an den Küsten in West- und Südeuropa, auf dem afrikanischen Kontinent südlich der Sahara und im Südwesten Asiens
  • Seine Nahrung sind Würmer, Spinnen, Krebstiere, Insekten und deren Larven
  • Typische Bewegungen bei der Suche sind schnelles Laufen, dann Stoppen und Picken
  • Ab März bewegen sie sich in ihre Brutgebiete und brüten an der Meeresküste auf Kies,- Sand,- und trockenen Schlickflächen
  • Das Nest ist eine Mulde und es wird mit Steinchen, Pflanzenteilen und kleinen Muscheln oder Treibgut ausgelegt
  • Es wird in der Nähe von Pflanzenhorsten gebaut, aber auch darunter
  • Das Weibchen legt vier sandfarbene Eier mit dunklen Flecken und beide Eltern brüten 23 bis 25 Tage lang
  • Kurz nach dem Schlüpfen verlassen die Küken das Nest und werden von den Eltern gehudert
  • Bei Gefahr locken die Eltern die Feinde weg vom Nest
  • Nach 3 bis 4 Wochen sind die kleinen Vögel flügge
  • Sie erreichen ihre Geschlechtsreife innerhalb eines Jahres
Allgemein
Familie: Regenpfeifer
Bestandssituation (Rote Liste): sehr selten
Gefährdung (Rote Liste): vom Aussterben bedroht

Ähnliche Arten