Der Sandregenpfeifer brütet in Mitteleuropa im Küstengebiet der Nord- und Ostsee
Er ähnelt vom Aussehen her sehr dem Flussregenpfeifer
Seine Körperlänge beträgt 18 bis 20 cm und die Flügelspannweite ist 40 bis 55 cm
Er hat einen graubraunen Rücken und seine Unterseite ist weiß
An der Spitze zeigt sich der Schnabel dunkel und hinten ist er gelblich gefärbt
Die Augen sind schwarz und der vordere Teil des Kopfes ist schwarz-weiß
Am Hals trägt er eine breites schwarzes Halsband
Im Flug kann man deutlich eine weiße Flügelbinde erkennen
Das Weibchen hat am Kopf und an der Brust mehr bräunliche Färbungen, ansonsten sind Männchen und Weibchen ähnlich gefärbt
Er lebt an flachen Küsten mit geringer Vegetation und überwintern an den Küsten in West- und Südeuropa, auf dem afrikanischen Kontinent südlich der Sahara und im Südwesten Asiens
Seine Nahrung sind Würmer, Spinnen, Krebstiere, Insekten und deren Larven
Typische Bewegungen bei der Suche sind schnelles Laufen, dann Stoppen und Picken
Ab März bewegen sie sich in ihre Brutgebiete und brüten an der Meeresküste auf Kies,- Sand,- und trockenen Schlickflächen
Das Nest ist eine Mulde und es wird mit Steinchen, Pflanzenteilen und kleinen Muscheln oder Treibgut ausgelegt
Es wird in der Nähe von Pflanzenhorsten gebaut, aber auch darunter
Das Weibchen legt vier sandfarbene Eier mit dunklen Flecken und beide Eltern brüten 23 bis 25 Tage lang
Kurz nach dem Schlüpfen verlassen die Küken das Nest und werden von den Eltern gehudert
Bei Gefahr locken die Eltern die Feinde weg vom Nest
Nach 3 bis 4 Wochen sind die kleinen Vögel flügge
Sie erreichen ihre Geschlechtsreife innerhalb eines Jahres