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Berglaufkäfer
Siga, 3.0,

Berglaufkäfer

Carabus irregularis

Das Wichtigste auf einen Blick

Käfer gefährdet
  • Berglaufkäfer wird auch Schluchtwald-Laufkäfer genannt
  • Es ist ein großer flugunfähiger Käfer mit einer Körperlänge von 19 bis 30 mm
  • Er zeigt sich mit kupferbraun metallische Färbung und Grübchen auf den Flügeldecken
  • Der Kopf ist im Vergleich zum Halsschild groß und er hat große , breite asymmetrische Mandibeln
  • Sehr flach auf dem Körper liegen die elliptischen Flügeldecken
  • Diese Art ist an den Wald gebunden und lebt im Mittel- und Hochgebirge Mitteleuropas
  • Er ist sehr eng an feucht schattige, kühle Buchenwälder mit Unterwuchs gebunden und die Böden sollten basisch sowie kalkreich sein
  • Berglaufkäfer ist ein in der Nacht jagender Räuber und ernährt sich bevorzugt von Schnecken
  • Außerdem verspeist er auch Regenwürmer, sowie andere Insekten und Larven
  • Er kann auch durch Klettern seine Beute unter der Rinde von Baumstämmen finden
  • In der Paarungszeit kann der Käfer auch am Tage beobachtet werden
  • Ab Mitte Mai legt das Weibchen ihre Eier und die Entwicklung von Ei über Larve, zum Imago dauert etwa 9 bis 10 Wochen
  • Die räuberischen Larven machen während dieser Zeit keine Diapause durch
  • Am Totholz halten sich die Larven auf, fressen mit Vorliebe Schnecken
  • Nach der Verpuppung als Imagines sind die Käfer noch kurzzeitig aktiv und bleiben ab Ende September im Winterquartier
  • Sie überwintern häufig in Gesellschaften mehrerer Tiere, teilweise auch mit anderen Vertretern zusammen
  • Die Überwinterung findet im morschen Holz, in Stämmen und Starkästen bis Mitte oder Ende März statt
Allgemein
Familie: Laufkäfer
Bestandssituation (Rote Liste): selten
Gefährdung (Rote Liste): gefährdet
Lebensraum: Wälder
Käfer
Größe: 19-30 mm

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