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Rohrdommel
caroline legg, CC BY 2.0,

Rohrdommel

Botaurus stellaris

Das Wichtigste auf einen Blick

Vogel gefährdet
  • Die Rohrdommel ist ein Bewohner der ausgedehnten Verlandungszonen von Seen, Altwässern und Teichen mit ausgedehnten Schilf- und Röhrichtsbeständen
  • Sie haben eine Körpergröße von 70 bis 80 cm
  • Die Männchen sind größer und kontrastreicher gezeichnet als die Weibchen
  • Das Gefieder ist fein schwarz, gelbbraun und weiß gestreift
  • Kehle und Kinn zeigen sich cremeweiß und besitzen in der Mitte einen rötlich-braunen Längsstreifen
  • Sie hat sich ihrer Umgebung gut angepasst, das gut gemusterte Gefieder, die Pfahlstellung bei Gefahr lassen sie gut getarnt vor Feinden sein
  • Ihre Nahrung finden sie an Gräben, in Uferbereichen und auch an offene Wasserstellen
  • Die Rohrdommel fängt Fische, Frösche, Amphibien und Wasserinsekten, auch kleinere Säuger wie Mäuse, kleine Vögel und Entennester
  • Sie sucht ihre Beute am Tag und in der Dämmerung und lebt sehr versteckt im Schilf
  • Viele der Rohrdommeln ziehen im Winter nach West- und Südeuropa oder bis in das tropische Afrikas
  • Die Männchen paaren sich mit mehreren Weibchen und die Brut , sowie die Aufzucht der Jungvögel übernimmt das Weibchen
  • Das Nest wird aus Rohr, Schilf und Seggen gebaut und innen mit Blättern und trockenem Gras ausgepolstert
  • Die bräunlichen Jungvögel schlüpfen nach 25 bis 26 Tagen
  • Auch sie können sich nach 8 Tagen bei Gefahr gerade in die Höhe strecken (Pfahlstellung)
  • Nach 4 bis 5 Wochen erkunden sie die Umgebung und sind mit 8 Wochen selbständig, sowie flugfähig
Allgemein
Familie: Reiher
Bestandssituation (Rote Liste): selten
Gefährdung (Rote Liste): gefährdet

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