Der Steinkauz wurde früher auch Kauz, Käuzchen oder Käuzlein genannt
Er hat eine Körpergröße von 20 bis 27,5 cm und seine Flügelspannweite beträgt zwischen 50 und 58 cm
Durch sein lockeres Gefieder wirkt er größer
Er hat eine flache, niedrige Stirn und keine Federohren, ebenso ist der Gesichtsschleier schwach ausgeprägt und oben durch weiße Überaugenstreifen begrenzt
Die großen Augen leuchten gelb
Ein brauner Oberkörper mit dichten weißen Flecken und die Unterflügeldecken sind hell, mit breiten grauen bis schwarzen Flecken
Die Beine sind weißlich befiedert und auch die Zehen besitzen borstenartige Federn
Er fliegt kurze Strecken in einem geradlinigen Ruderflug und weit in einem Wellenflug
Bei der Jagt sind es außerdem Rüttel- und Gleitflüge
Sie fliegen in der Nähe des Bodens und nicht geräuschlos
In offene Landschaften mit Bäumen und Büschen, aber auch auf kopfbaumreichen Wiesen und Weiden ist er zu finden
Auf Streuobstwiesen, in Parkanlagen, Steinbrüchen, sowie Dörfern kann man den Steinkauz sehen
Der Steinkauz ist auch ein guter Renner und kann sogar eine Feldmaus einholen
Seine Beute sind Kleinsäuger und Vögel, aber auch kleine Reptilien, Regenwürmer
Der Brutplatz sind alte Bäume mit Höhlen, aber auch in Fels- und Bodenhöhlen
Zwischen Mitte April bis Mitte Mai legt der Steinkauz bis zu 7 weiße Eier
Die Brutdauer beträgt 25 bis 30 Tage und das Weibchen brütet alleine
Für das Männchen heißt es, sich jetzt hauptsächlich um Nahrung zu kümmern, aber auch die Weibchen jagen für kurze Zeit
Nach dem Schlüpfen werden die Nestlinge ca. 8 Tage intensiv und später nur noch während der mitternächtlichen Ruhepausen gehudert
Auch hier kommt es vor, dass die jüngeren Nestlinge von den Geschwistern getötet werden
Im Alter von 22 bis 24 Tagen verlassen die Jungen die Nisthöhle und ab dem 30. bis 32. Tag fliegen sie kurze Strecken
Sie bleiben 40 Tage in der Nähe der Bruthöhle und nach 3 bis 4 Monaten verlassen sie das Brutrevier