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Graureiher

Graureiher

Ardea cinerea

Das Wichtigste auf einen Blick

Vogel ungefährdet
  • Graureiher sind Lebenraumgeneralisten, die gleichermaßen an Süßgewässern im Inneren des Landes, an Flussmündungen, sowie in Küstenregionen zu Hause sind
  • Seine Körperlänge beträgt 90 bis 98 cm und die Flügelspannweite liegt zwischen 175 und 195 cm
  • Das Gefieder auf der Stirn und dem Oberkopf ist weiß, am Hals grau-weiß, auf dem Rücken aschgrau mit weißen Bändern
  • Seitliche Augenstreifen und drei lange schwarze Schopffedern bilden eine Federbusch
  • Der Schnabel ist gelblich, lang und an der Spitze bräunlich
  • Er hat eine gelbe Wachshaut und in Richtung Auge wird sie grünlich
  • Drei lange Vorderzehen sind am Stelzenbein weit auseinander gespreizt und verhindern das Einsinken in den weichen Boden
  • Er besitzt Puderfedern an der Brust und in den Leisten, an denen reibt er seinen Kopf und zerbröselt sie
  • Das fetthaltige Pulver verteilt er über seinen Körper und schützt vor Nässe
  • Die Puderdunen wachsen immer wieder nach und fallen nicht bei der Mauser aus
  • Nach mehrmaligen Sprüngen wird der Abflug eingeleitet und sie fliegen mit langsamen Flügelschlägen
  • Sie stellen geringe Ansprüche an den Lebensraum
  • Wichtig ist, die Nähe zu Gewässern mit flachen Zonen, mit ausreichend Nahrung für 4 bis 5 Monate und die Gewässer dürfen nicht zu frieren
  • Seine Nahrung sind kleine Fische, Molche, Schlangen und Wasserinsekten, auch Ratten und Schermäuse verschlingt er im Ganzen
  • Regungslos steht er auf Felder und wartet auf Feldmäuse, Regenwürmer und Jungvögel
  • Graureiher sind ab dem zweiten Jahr geschlechtsreif
  • Die Nester sind locker aus Reisig gebaut und befinden sich in den Kronen von Laub- und Nadelbäumen
  • Sie werden von dem Männchen und dem Weibchen gebaut, auch alte Nester werden wieder genutzt
  • Das Weibchen legt vier bis fünf, hell blaugrüne Eier in einen Abstand von 2 Tagen
  • Zwischen 25 bis 26 Tagen werden die Eier bebrütet und beide Eltern füttern die Nestlinge
  • Bis zum 14. Lebenstag hudern die Eltern die Nestlinge und ab dem 20. Tag sind die Jungen alleine
  • Ab dem 30. Tag klettern sie auf dem Brutbaum auf andere Äste und mit etwa 50. Tagen sind sie bereit zu fliegen
Allgemein
Familie: Reiher
Bestandssituation (Rote Liste): mäßig häufig
Gefährdung (Rote Liste): ungefährdet

Fotos

Holger Uwe Schmitt, 4.0,
Holger Uwe Schmitt, 4.0,

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