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Schreiadler
Wolbrum avner, 4.0,

Schreiadler

Aquila pomarina

Das Wichtigste auf einen Blick

Vogel vom Aussterben bedroht
  • Der Schreiadler gehört zu den Zugvögeln und verbringt den Winter in Südafrika
  • Sein außergewöhnlicher Balzruf am Brutplatz gab ihm seinem Namen
  • Sie haben eine Körperlänge von 55 bis 67 cm und eine Flügelspannweite von 1,46 bis 1,68 m
  • Das Hals- und Kopfgefieder zeigt sich in einem hellbraunem Farbton und auch die Ober- und Unterflügeldecken sind ebenfalls hellbraun
  • Sie bilden einen wunderschönen Kontrast zu den dunkleren Schwungfedern
  • Die Handschwingenspitzen sind stark gefingert und die Beine und Zehen befiedert
  • Grau-schwarzer Schnabel und die Iris zeigt sich in ein orangegelb
  • Sie bewohnen Wälder mit offenen angrenzenden, nahrungsreichen Ebenen
  • Schreiadler sind gern zu Fuß unterwegs, denn sie laufen auf Wiesen und abgeernteten Äckern
    auf und ab
  • Sie sitzen aber auch auf niedere Bäume, Heuhaufen, Zaunpfähle und warten geduldig auf ihre Beute oder fliegen in niederer Höhe im Suchflug
  • Ihre Nahrung sind kleine Wirbeltiere, Kleinsäuger, Amphibien oder Reptilien, aber auch Termiten, Heuschrecken und Vögel werden im Winter gejagt und gefressen
  • Auf Bäumen im Wald oder an Waldrändern bauen sie ihren Horst
  • Die Nestmulde werden mit Fichtenzweigen ausgepolstert und das Gelege besteht aus zwei weißen Eiern, die bräunlich oder gefleckt sind
  • Die Eier werden in Abständen von 3 bis 4 Tage gelegt und die Brutdauer beträgt 38 bis 42 Tage
  • Sollten zwei Küken schlüpfen wird das jüngere Küken von dem anderen Jungen getötet
  • Die Jungvögel fliegen Ende Juli bis Mitte August aus
  • Ab dem dritten Jahr besitzen sie die Färbungen eines ausgewachsenen Schreiadler und sind vermutlich auch geschlechtsreif
Allgemein
Familie: Habichtartige
Bestandssituation (Rote Liste): sehr selten
Gefährdung (Rote Liste): vom Aussterben bedroht

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