Der Schreiadler gehört zu den Zugvögeln und verbringt den Winter in Südafrika
Sein außergewöhnlicher Balzruf am Brutplatz gab ihm seinem Namen
Sie haben eine Körperlänge von 55 bis 67 cm und eine Flügelspannweite von 1,46 bis 1,68 m
Das Hals- und Kopfgefieder zeigt sich in einem hellbraunem Farbton und auch die Ober- und Unterflügeldecken sind ebenfalls hellbraun
Sie bilden einen wunderschönen Kontrast zu den dunkleren Schwungfedern
Die Handschwingenspitzen sind stark gefingert und die Beine und Zehen befiedert
Grau-schwarzer Schnabel und die Iris zeigt sich in ein orangegelb
Sie bewohnen Wälder mit offenen angrenzenden, nahrungsreichen Ebenen
Schreiadler sind gern zu Fuß unterwegs, denn sie laufen auf Wiesen und abgeernteten Äckern auf und ab
Sie sitzen aber auch auf niedere Bäume, Heuhaufen, Zaunpfähle und warten geduldig auf ihre Beute oder fliegen in niederer Höhe im Suchflug
Ihre Nahrung sind kleine Wirbeltiere, Kleinsäuger, Amphibien oder Reptilien, aber auch Termiten, Heuschrecken und Vögel werden im Winter gejagt und gefressen
Auf Bäumen im Wald oder an Waldrändern bauen sie ihren Horst
Die Nestmulde werden mit Fichtenzweigen ausgepolstert und das Gelege besteht aus zwei weißen Eiern, die bräunlich oder gefleckt sind
Die Eier werden in Abständen von 3 bis 4 Tage gelegt und die Brutdauer beträgt 38 bis 42 Tage
Sollten zwei Küken schlüpfen wird das jüngere Küken von dem anderen Jungen getötet
Die Jungvögel fliegen Ende Juli bis Mitte August aus
Ab dem dritten Jahr besitzen sie die Färbungen eines ausgewachsenen Schreiadler und sind vermutlich auch geschlechtsreif
Allgemein
Familie:
Habichtartige
Bestandssituation (Rote Liste):
sehr selten
Gefährdung (Rote Liste):
vom Aussterben bedroht
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J. Glover (AUTiger). Please attribute to J. Glover - Atlanta, Georgia in usage outside of Wikimedia Foundation Projects., 2.0,