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Schelladler
Christoph Moning, CC BY 4.0,

Schelladler

Aquila clanga

Das Wichtigste auf einen Blick

Vogel extrem selten
  • Schelladler ist ein Bewohner von naturnahen, gewässerreichen Waldlandschaften
  • Sie sind Mittel- und Langstreckenzieher und überwintern in den Subtropen von Südeuropa, Asien und Afrika
  • Körperlänge beträgt 59 bis 71 cm und mit einer Flügelspannweite von 1,75 bis 1,79 m
  • Die Grundfarbe des Gefieders der erwachsenen Vögel ist sehr dunkelbraun und die Oberschwanzdecken sind schwach gerandet
  • Der gesamte Rumpf, der Kopf und auch die Unterflügeldecken zeigen sich dunkelbraun
  • Braune Iris, die Wachshaut und die Zehen sind gelb gefärbt
  • Grau ist die Schnabelbasis und der Rest des Schnabels ist schwarz
  • Sein Lebensraum sind offene, feuchte bis nasse Wälder und Waldränder, in der Nähe von Sümpfen, Mooren, nassen Wiesen und Flussauen
  • Mittelgroße Säugetiere, Vögel, auch Amphibien und Reptilien ist die Beute im Brutgebiet
  • Im Winter werden auch sehr häufig Insekten wie Wanderheuschrecken und schwärmende Termiten gefressen, sowie Aas und Wasservögel
  • Auf Bäumen werden die Nester an Randzonen gebaut
  • Das Nest ist 70 bis 110 cm groß und die Nestmulde wird mit grünen Zweigen ausgelegt
  • Die meistens 2, machmal auch 1 bis 3, weißlich, gefleckten Eier werden Ende April bis Mitte Mai abgelegt
  • Brutzeit beträgt 42 bis 45 Tage und die Nestlingszeit dauert 63 bis 67 Tage und Mitte Juli bis Anfang
  • Im August fliegen die Jungvögel aus
Allgemein
Familie: Habichtartige
Bestandssituation (Rote Liste): extrem selten
Gefährdung (Rote Liste): extrem selten

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