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Feldlerche
Ssprmannheim, 4.0,

Feldlerche

Alauda arvensis

Das Wichtigste auf einen Blick

Vogel gefährdet
  • Die Feldlerche ist eine mittelgroße, schlanke Lerchen-Art
  • Körperlänge beträgt 16 bis 19 cm und hat eine Flügelspannweite zwischen 30 bis 36 cm
  • Die Oberseite ist braun und der Hals dunkel gestrichelt bei den Männchen und Weibchen
  • Durch eine kurzen Schopf wirkt der Kopf eckig und der Überaugenstreif ist gelblich-weiß
  • Die Schwanzseiten und der Flügelhinterrand sind hell
  • Eine kräftiger Schnabel und ein langer, graubrauner Schwanz und einer langen Hinterkralle
  • Hellbraune Beine und die Iris ist bei den erwachsenen Tieren dunkelbraun und in der Jugend hellbraun
  • Die Männchen singen während des Fliegens laut und die Weibchen leiser am Boden sitzend
  • Sie sind Teilzieher und an Wiesen, Feldern, Weiden, Äckern und an offenen Landschaften zu finden
  • Ihre Nahrung besteht aus pflanzlichen und auch tierischen Bestandteilen
  • Im Sommer sind es bevorzugt Insekten und Wirbellose, wie Spinnen, Schnecken und Regenwürmer
  • In der kalten Jahreszeit ist vor allem pflanzliche Nahrung, wie Samen, Keimlinge, kleine Blätter und Triebspitzen von Gräsern
  • Versteckt wird das Nest am Boden angelegt in einer niedrig wachsenden Landschaft mit ca. 20 bis 50 % Flächenbewachsung
  • Sie scharren selbst eine Mulde und kleiden sie mit pflanzlichen Material aus
  • In Mitteleuropa erfolgt die Eiablage Mitte oder Ende März bis April
  • Es gibt auch Zweitbruten und die letzten Gelege werden Mitte Juli bis Anfang August begonnen
  • 2 bis 6 weißlich bis hell bräunliche Eier mit  dunkelbräunlichen Flecken
  • Die Brutzeit dauert 11 bis 12 Tage und nur das Weibchen brütet
  • Nach dem Schlüpfen werden die Nestlinge ca. 5 Tage von den weiblichen Tieren beschützt und danach auch von Beiden gefüttert
  • Die jungen Vögel verlassen nach 7 bis 11 Tagen das Nest und fliegen nur kurze Stückchen
  • Nach ca. 30 Tagen sind die Vögel selbständig
  • Während der Brut leben die Feldlerchen paarweise, aber nach der Brutzeit bilden sie größere Schwärme und fliegen in wärmere Gebiete
Allgemein
Familie: Lerchen
Bestandssituation (Rote Liste): häufig
Gefährdung (Rote Liste): gefährdet

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