Der kleine bis mittelgroße Falter hat eine Flügelspannweite von 30 bis 46 mm
Seine Vorderflügel sind gräulich bis fast schwarz gefärbt und mit Zeichnungen versehen
Es gibt aber auch Falter ganz ohne Zeichnungen
Bei den stark gezeichneten Exemplaren ist eine innere gezackte oder wellige Querlinie, sowie eine innere gezackte Quer- und Saumlinie zu erkennen
Es sind auch zwei nierenförmige Makel zu sehen
Stark doppelkämmig erscheinen die Fühler der Männchen und die Hinterflügel sind hell bis leicht durchsichtig
Bei den Weibchen zeigt sich ein grauer Rand und sie wirken dunkler
Sie bewohnen die Berg- und Talwiesen in der Nähe von Wäldern, an Steppenheiden, sowie Trockenrasen, an Feldrainen und auch an Feldwegen
Sie kommen auch in Gärten, in Feld- und Gemüseanbaugebieten vor
Saateulen bilden in Mitteleuropa meist zwei Generationen pro Jahr
Die Schmetterlinge der ersten Generation fliegen von Mai bis Juli, die der zweiten Generation von August bis September
Die Falter sind nachtaktiv und besuchen die Blüten verschiedener Pflanzen wie Gewöhnlicher Natterkopf, Nickendes Leimkraut, Gemeines Leimkraut
Sie legen ihre grünlich bis gelblichen Eier in kleinen bis mittelgroßen Gruppen auf den Blättern der Futterpflanzen ab
Die Raupen der Saateulen ernähren sich polyphag
Sie fressen an den Wurzeln und den Blättern unterschiedlicher Pflanzen wie Getreide, Kartoffeln, Möhren, Brauner Senf, Rübe, Gemüsekohl, Blumenkohl, Rübsen und Erbsen
Die Raupen sind glänzend grau bis leicht rötlich und überwintern