Japanischer Garten

Ein Japanischer Garten ist kein Garten voller Blumen und Farbenpracht, sondern eine stilisierte, idealisierte Darstellung der Natur – in kleiner, ruhiger, oft meditativer Form. Er vermittelt Stille, Reduktion, Gleichgewicht und Einklang mit der Natur.
Typisch für einen Japanischen Garten sind Steine und Kies als Symbol für Berge und Wasser, auch Moos, Gräser und Formgehölze mit integrierten Wasserflächen. Ebenfalls gehören Brücken, Laternen aus Stein und kleine Pavillons dazu. Es werden pflegeleichte und langlebige Pflanzen verwendet. Mit wenigen ausgewählten Pflanzen, viel Struktur und Naturmaterialien kannst du eine harmonische, kontemplative Atmosphäre schaffen – ganz gleich, ob im großen Garten oder auf kleiner Fläche.
Es gibt verschiedene Stilarten, z. B.:
Zen-Gärten (Karesansui) – „trockene“ Gärten ohne Pflanzen, mit Kies, Steinen und Moos
Teegärten (Chaniwa) – als Weg zur Teezeremonie
Landschaftsgärten (Tsukiyama) – mit Hügeln, Wasserläufen, Brücken und Wegen