Pflanzen für einen bunten Heckensaum

Von einem Heckensaum spricht man, wenn ein krautiger Streifen eine Sträucher- und Gehölzgruppe umgibt, sie sozusagen "säumt". Es handelt sich um einen Blühstreifen zwischen Hecke und Wiese, der aus vielen unterschiedlichen Pflanzen besteht.
Vor allem während der kalten Jahreszeit lohnt es sich, die Heckensäume unberührt stehen zu lassen, wenn man die überwinternden Tiere nicht stören will.
Selten mähen: Viele Stauden können keine Blüten mehr ausbilden, nachdem sie gemäht wurden. So verschwinden sie nach und nach. Die ökologische Faustformel, maximal zweimal jährlich zu mähen, ist hier richtig und wichtig.
Heckenränder und Heckensäume sind kleine Biotope. Mit einer intensiven Grünflächenpflege fallen sie immer mehr dem Rasenmäher zum Opfer, damit sinkt der Artenreichtum innerhalb der Hecken. Ein Schritt zu mehr Biodiversität ist es, wenn man entlang der Hecken auf mehrmaliges Mähen im Jahr verzichtet.
Bietet eine Hecke Unterschlupf, Nistmöglichkeiten und Nahrungsgrundlage für Vögel, kleine Tiere und Insekten, so ergänzt ein bunter Heckensaum genau diese Vorteile und bereichert das Ökosystem mit seiner Vielfalt. Zu einer ökologisch wertvollen Hecke gehört auch ein solcher ein Saum. Zwischen Hecke und Wiese kann man hier eine Fülle von Zwiebelgewächsen und Wildstauden ziehen, die die Insekten über die nahrungsärmere Zeit vor und nach der Baumblüte bringen.