https://www.naturadb.de/pflanzen/succisa-inflexa/
Licht: | Sonne |
Boden: | normal bis lehmig |
Wasser: | feucht bis frisch |
Nährstoffe: | nährstoffarmer bis normaler Boden |
Pflanzenart: | Staude |
Wuchs: | versamend |
Wuchs Konkurrenz: | schwach |
Höhe: | 20 - 80 cm |
frostverträglich: | bis -28 °C (bis Klimazone 5) |
Wurzelsystem: | Flachwurzler |
Blütenfarbe: | lila |
Blühzeit: | |
Blütenform: | körbchenförmig |
Blattfarbe: | hellgrün |
Blattform: | schmal |
Wildbienen: | 8 (Nektar und/oder Pollen, davon 5 spezialisiert) |
Schwebfliegen: | 3 |
floraweb.de.
Höhenlage: |
1 Mittelgebirge / 2 Alpen |
Pflanzen je ㎡: | 7 |
Heimische Wildpflanzen sind vielerorts selten geworden und damit die neuen Exoten in unseren Gärten. Sie sind, im Gegensatz zu Neuzüchtungen und Neuankömmlingen, eine wichtige Nahrungsquelle für Wildbienen und Schmetterlinge. In puncto Stand- und Klimafestigkeit sind sie anderen Arten deutlich überlegen. Auch kalte Winter überleben sie meist ohne Probleme. Gut für dich, gut für die Natur.
Also pflanzt heimische Arten, so wie diese!
Der Östliche Teufelsabbiss ist eine Staude mit einer Wuchshöhe zwischen 20 und 80 Zentimeter. Er bildet flache Wurzeln und hat hellgrünes Laub.
Die Blütezeit reicht meist von Juli bis Oktober. Er hat aprikot farbene Blüten.
Östlicher Teufelsabbiss ist verbreitet im Oberrheingraben und Saarpfälzer Bergland, Fränkischen Hügelland sowie Südlichen Alpenvorland.
Der Boden sollte normal bis lehmig und nährstoffarm bis normal sowie feucht bis frisch sein. Ein sonniger Standort ist ideal. Er ist bis bis -28 °C (bis Klimazone 5) frosthart.
Stauden werden erst im Frühjahr (!) zurückgeschnitten. Abgestorbene Pflanzenteile schützen die Pflanze, werden von Insekten zum Überwintern genutzt und sehen häufig auch im Winter noch attraktiv aus.
Schneide ab Ende März alles Abgestorbene von Östliche Teufelsabbiss ca. handhoch über den Boden ab. Den unzerkleinerten Rückschnitt kannst du als Mulchmaterial für deinen Hecken und den Küchengarten verwenden.
Östlicher Teufelsabbiss ist in Mitteleuropa heimisch und Nahrungsquelle/Lebensraum für Bienen
Der Moorabbiss zählt in Deutschland zu den stark gefährdeten Pflanzenarten. In Bayern ist er laut der Roten Liste der Farn- und Blütenpflanzen sogar vom Aussterben bedroht.