https://www.naturadb.de/pflanzen/adenophora-liliifolia/
Licht: | Sonne bis Halbschatten |
Boden: | durchlässig |
Wasser: | frisch |
Nährstoffe: | nährstoffreicher Boden |
Pflanzenart: | Staude |
Wuchs: | aufrecht, buschig |
Höhe: | 30 - 150 cm |
Breite: | 20 - 40 cm |
Wurzelsystem: | Pfahlwurzler |
Blütenfarbe: | blau |
Blühzeit: | |
Blütenform: | glockenförmig |
Blütenduft: | ja |
Blattfarbe: | mittelgrün |
Blattphase: | sommergrün |
Blattform: | lanzettlich |
Bestandssituation (Rote Liste): | extrem selten |
Gefährdung (Rote Liste): | vom Aussterben bedroht |
Wildbienen: | 18 (Nektar und/oder Pollen, davon 6 spezialisiert) |
Schwebfliegen: | 1 |
Käfer: | 1 |
floraweb.de.
Höhenlage: |
kollin (100m-300m1 / 300m-800m)2 bis montan (500m-600m1 / 800m-1200m)2 1 Mittelgebirge / 2 Alpen |
ist essbar |
Blüten Verwendung: Gemüse, essb. Deko |
Heimische Wildpflanzen sind vielerorts selten geworden und damit die neuen Exoten in unseren Gärten. Sie sind, im Gegensatz zu Neuzüchtungen und Neuankömmlingen, eine wichtige Nahrungsquelle für Wildbienen und Schmetterlinge. In puncto Stand- und Klimafestigkeit sind sie anderen Arten deutlich überlegen. Auch kalte Winter überleben sie meist ohne Probleme. Gut für dich, gut für die Natur.
Also pflanzt heimische Arten, so wie diese!
Die Becherglocke ist eine ausdauernde krautige sommergrüne Pflanze. Sie erreicht Wuchshöhen von ca. 1,50 Meter. Die Becherglocke ist ein Pfahlwurzler. Das Laub von Adenophora liliifolia ist mittelgrün.
Sie blüht von Juli bis September. Die Blüten sind blau und duften.
Blüten sind essbar.
Becherglocke ist extrem selten verbreitet im . Vorwiegend in Höhenstufen von Hügelland bis Mittelgebirge.
Becherglocke ist laut Roter Liste vom Aussterben bedroht.
Die Becherglocke präferiert einen sonnigen bis halbschattigen Standort mit durchlässigen, nährstoffreichen Boden. Dieser sollte frisch sein.
Becherglocke kannst du am einfachsten über Samen oder Stecklinge vermehren.
Durch eine vegetative Vermehrung, d.h. durch Stecklinge, bleiben die Eigenschaften von Becherglocke (u.a. Laub- und Blütenfarbe) erhalten.
Stauden werden erst im Frühjahr (!) zurückgeschnitten. Abgestorbene Pflanzenteile schützen die Pflanze, werden von Insekten zum Überwintern genutzt und sehen häufig auch im Winter noch attraktiv aus.
Schneide ab Ende März alles Abgestorbene von Becherglocke ca. handhoch über den Boden ab. Den unzerkleinerten Rückschnitt kannst du als Mulchmaterial für deinen Hecken und den Küchengarten verwenden.
Becherglocke ist in Mitteleuropa heimisch und Nahrungsquelle/Lebensraum für Bienen