Umgestaltung Familiengrab mit Blütenvielfalt vom Frühling bis in den Herbst

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Dieses Grab wurde mit viel Sorgfalt und einer naturnahen Herangehensweise neugestaltet, um optisch ansprechend und auch ökologisch wertvoll zu sein.
Zu Beginn wurde der bestehende Efeu stark zurückgeschnitten, vorhandene Hauswurz-Pflanzen wurden gesichert, bepflanzte Schalen entfernt und der Rindenmulch überwiegend abgetragen. Um die ausgelaugte Erde wieder aufzuwerten, wurde reifer Kompost eingearbeitet.
Die Neugestaltung setzt auf klimaresiliente, heimische Initialstauden, ergänzt durch fast 200 Blumenzwiebeln, die bereits im Frühjahr für Farbakzente und Nahrung sorgen. Diese harmonische Kombination bietet von Frühjahr bis Spätherbst abwechslungsreiche Blühaspekte und reichlich Pollen sowie Nektar für Insekten. Für Struktur und Lebensraum wurden krummes Rebholz und größere Steine eingebracht. Schon kurz nach der Umgestaltung zeigen sich erste Pilze, die aus dem Holz wachsen. Als Mulch und Substrat dient regionaler Kalkschotter 0/32, also mit Feinanteil. Das ist wichtig und unterscheidet diese Gestaltungsmethode von den Zierkiesgräbern, bei denen zusätzlich noch Unkrautvlies unter dem Kies verwendet wird.
Eine kleine Wasserschale bietet Tieren wie Vögeln und Insekten einen Platz zum Trinken. Früher waren Eidechsen regelmäßige Gäste an diesem Grab – mit der neuen Gestaltung besteht die Hoffnung, dass sie sich wieder ansiedeln, wenn mehr solcher Gräber entstehen.
Zum Abschluss wurden Samen der mehrjährigen rundblättrigen Glockenblume verteilt. Diese zarte Pflanze ergänzt die Bepflanzung mit unaufdringlichen Blüten und hält den Pflegeaufwand gering. Für größere Flächen könnten Kleinsträucher wie Kopfginster schöne Akzente setzen und zusätzliche Vielfalt bieten.
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